Mecklenburg Pommersche
Schmalspurbahn - MPSB
Ferdinandshof - Friedland (Meckl)
600 mm
27,10 km
Ferdinandshof - Friedland 01.11.1891 - 1945 (Reparation)
Ferdinandshof - Uhlenhorst 07.11.1947 (Wiedereröffnet) - 30.11.1960
Uhlenhorst - Friedland 07.11.1947 (Wiedereröffnet) - 01.06.1966
Besuche im März 2001 und vom 26.Februar 2003.

Um 1887 begann man die "Friedländer Grosse Wiese" zu entwässern, um das dadurch
gewonnene Land für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Hierzu wurde von Ferdinandshof
hierher ins Moor eine Feldbahn gelegt. Wenig später entstand dann aus dieser Wirtschaftsbahn
die Mecklenburg Pommersche Schmalspurbahn. Das Gleis lag nach hinten Richtung Rimpau.

Haltepunkt Rimpau - km: 7,50
Der lag in einer 90-Rechtskurve. Auch hier führten einst Feldbahnen heran. Die
Namensgebung stammt sicherlich vom Schöpfer dieser Methode der Melioration, Rimpau.

Die letzten Gebäuderuinen von Rimpau. Heute wohnt hier niemand mehr.

Hinter Rimpau verlief die Bahn geradeaus Richtung Nordwesten. Zwischen Wiesen und
Feldern, der Baumreihe nach hinten folgend, ging es die nächsten Kilometer weiter durch
die "Friedländer Grosse Wiese". Auf diesem Abschnitt befand sich die Ladestelle
Mariawerther Heuweiche - km: 9,26.
In etwa 2 Kilometern folgte ein kurzer rechts-links-Schwenk, dann ging es wieder immer
geradeaus weiter, Uhlenhorst entgegen.

Blick Ferdinandshof, kurz bevor das ehemalige Moor, das in den 50er Jahren weiter in
einem großen Meliorationsvorhaben entwässert wurde, verlassen wurde.
Die Ladestellen Siedlungsweiche - km: 10,50 und laut Karte Weiche (Jagdhaus) - km: ca.12
befanden sich auf diesem Streckenabschnitt. Weiter Richtung Uhlenhorst wurde wieder die
Straße nach Friedland auf dem Bahndamm gebaut, an einer Schonung vorbeigefahren.

Hinter der Schonung, es geht jetzt gen Westen, der Damm nach links über diesen Graben.

Blick von der Bahnhofsausfahrt Uhlenhorst Richtung Ferdinandshof. Ganz hinten
die Schonung, vor der rechts zur "Friedländer Grossen Wiese" abgebogen wurde.

Bahnhof Uhlenhorst - km: 14,26
Heute komplett umgestaltet, aber wieder mit 600 mm Gleisen versehen, trennten sich einst,
aus Friedland kommend, ganz hinten nach rechts die Strecke nach Ferdinandshof und ganz
hinten halblinks die Strecke nach Anklam über Schmuggerow. Als wichtiger Bahnhof, der
übrigens mitten im Nichts stand, befand sich hier ein Gleisdreieck und ein Bahnhofsgebäude.
Strecke über Gellendin nach Anklam siehe Uhlenhorst - Gellendin.

Am 07.Juni 2003 erreichte kurz nach drei ein Zug der "MPSB-Freunde e.V. Schwichtenberg",
die ein Teilstück des einst riesigen MPSB-Schmalspurnetzes wieder aufbauten, Uhlenhorst.

Die Diesellok setzt für die Rückfahrt des Zuges nach Schwichtenberg um 15:40 Uhr um.

Nach der Ausfahrt aus Uhlenhorst folgt eine Rechtskurve gen Westen.
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