Pöhlwassertalbahn
Grünstädtel - Oberrittersgrün
750 mm
9,36 km
01.07.1889 - 25.09.1971
Besuche vom 24.August 1988 und 02.April 2003.

1988. Auf halben Weg nach Globenstein wurde wieder die Straßenseite gewechselt. Durch
die Erneuerung der Fahrbahn verschwand die Pflasterstraße samt überteerten Abdruck.

Haltestelle Niederglobenstein - km: 5,42
Direkt an der Straße lag dieser mit Wartehalle und Ladestraße versehene Kreuzungsbahnhof.
Nach der Ausfahrt wendete sich die Schmalspurbahn wieder in südliche Richtung.

Etwas erhöht über der Chaussee wurde durch Globenstein am Talhang entlanggefahren.

Blick vom Damm mit dem Kilometerstein km: 6,0 zur
unterhalb verlaufenden Talstraße von Grünstädtel nach
Rittersgrün. Es folgte die letztmalige Querung dieser Straße.

Anschluß Flemming - km: 6,37
Ganz rechts befindet sich das Produktionsgebäude der Holzwarenfabrik, ungefähr in Höhe
des Gabelstaplers lag das Anschlußgleis, links davon das Streckengleis nach Grünstädtel.

Haltepunkt Oberglobenstein - km: 6,42
Wenige Meter hinter dem Anschluß der Firma Flemming befand sich der Haltepunkt. Blick
Grünstädtel verlief die Bahn hinter der Straße, wobei sich der Personenbahnsteig in Höhe
der heutigen Bushaltestelle mit dem Telefonhäuschen befand.

Weiter Richtung Oberrittersgrün ging es zwischen Pöhlwasser und Chaussee entlang, den
Felsvorsprung "Felsengluck" dabei passierend. Hinten die Pappenfabrik Breitfeld.

Anschluß VEB Holz- und Pappenindustrie, Rittersgrün
(Pappenfabrik Breitfeld, Sägewerk Hofmühle) - km: 6,76
Richtung Grünstädtel zweigte der Doppelanschluß rechts vom Streckengleis ab und passierte
auf dieser Konstruktion das Pöhlwasser. Zur Pappenfabrik ging es geradeaus noch circa
200 Meter weiter, zum Sägewerk zweigten hinter der Brücke zwei Gleise ab und führten
noch gute 100 Meter jenseits entlang des Flusses Richtung Süden.

Am nördlichen Ende des Anschlusses befand sich die Pappenfabrik. Ein Gleis, im
Vordergrund verzweigte sich dieser Anschluß noch einmal, endete unter dem Vordach,
das zweite führte nach hinten in das linke Tor des Gebäudes hinein.

Das einbetonierte Gleis im Gebäude blieb liegen.

Auch beim südlich gelegenen Sägewerkanschluß blieben einige Gleisfragmente liegen. Links
das Pöhlwasser, dem sich wiederum links das Streckengleis nach Grünstädtel anschloß.
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