Sich hinter Krautheim nach Norden wendend folgte die Weimar-Rastenberger Eisenbahn
der Scherkonde bis Großbrembach.
Mit dem Bau der Staumauer in Großbrembach Anfang der 70er Jahre für ein landwirtschaftliches
Rückhaltebecken und zum Hochwasserschutz versanken etwa 1,5 km Damm unter der
aufgestauten Scherkonde. Hier taucht der gepflasterte Überlandweg von Krautheim nach
Großbrembach in den Stausee, und mit ihm, einst links der Straße gelegen, die Bahn.
Hinter und unterhalb der Staumauer liegt Großbrembach. Rechts des einstöckigen
Fachwerkschuppens vorbei, dann "durch" das erst später entstandene, quer dahinter liegende
Lagergebäude "hindurch", führte die WRE zur folgenden Haltestelle.
Haltestelle Großbrembach - km: 20,21
Mit Blick vom Lagergebäude im Rücken Richtung Guthmannshausen befanden sich die Gleise
der Haltestelle in Blickrichtung und führten dann, das gelbe Haus und das dahinter standen
damals noch nicht, auf deren Planum nach hinten rechts der Straße entlang aus der Station
heraus. Das sich heute rechts, sozusagen vor der Kirche, befindende Empfangsgebäude stand
laut Karte und Aussage eines Anwohners links im Vordergrund. 1928 wurde es umgesetzt.
Das umgesetzte EG diente der Aufschrift nach dem "Deutschen Roten Kreuz".
Blick zurück über die Waage Richtung Lagergebäude, an dessen Giebel einst irgendwo
ursprünglich das Empfangsgebäude stand.
Blick zurück entlang der "Hinteren Brüggerstraße" zum Bahnhof. Die Gebäude entstanden
auf der alten Trasse, hinten ist noch immer der Giebel des "neuen" Lagergebäudes zu sehen.
Wie an der andersfarbigen Pflasterung in der Brüggerstraße erkennbar, kreuzte hier einst die
Schmalspurbahn diese Dorfstraße nach links Richtung Guthmannshausen.
Ein letztes Mal wurde dann an der Scherkonde ein Stückchen entlang gefahren. Rechts der
Bahndamm, der Zaun steht hier anstelle der Gleisanlagen.