Die Staatsbahn
Swakopmund - Windhuk
Wasserbahn Jakalswater - Modderfontein - Riet

Für die nötige Versorgung der Dampflokomotiven mit Wasser zur Durchquerung der Namib-Wüste genügten die Brunnen vor Ort nicht.
So wurde von Jakalswater ausgehend eine nach Süden führende Strecke zur 7 Kilometer entfernten Quelle Modderfontein, die ausreichend Wasser
versprach, gebaut und im April 1899 eröffnet. Später wurde die Wasserbahn bis Riet am Swakop-Rivier um weitere 8 Kilometer verlängert.
Die gefüllten Wasserwagen wurden in Jakalswater abgestellt und nach Bedarf den Staatsbahnzügen zugeteilt.
Nach Südosten Jakalswater in Höhe der Wasserwagen-Abstellanlagen verlassend führte das Gleis hier rechts im Bild geradewegs nach unten,
passierte das Rivier und folgte dann dem Verlauf des Weges auf der anderen Flußseite in Blickrichtung. 07.Dezember 2013.

Von der Wasserstelle flüchtende Oryx-Antilopen auf der anderen Seite des Riviers. Im Vordergrund ein kleiner Einschnitt. 05.Dezember 2016.

Blick zurück wenig weiter, der kleine Einschnitt vom Damm der Wasserbahn, hinten das Stationsgebäude Jakalswater.

Nach Südosten Richtung Riet bei km: 0,5 der Wasserbahn am Ende des kleinen Einschnittes im Vordergrund.

Blick zurück, das Stationsgebäude von Jakalswater noch immer gut erkennbar. Der einstige Damm neben der Pad.

Der Streckenverlauf in Blickrichtung ist nur schwach erkennbar. Zu beiden Seiten Erdlöcher von Warzenschweinen.

Eine riesige Halde, so wie es scheint, zur Ablage von Müll von Jakalswater folgt kurz darauf. Möglich ist, das ein kurzes
abzweigendes Gleis hierfür errichtet wurde. Die Wasserbahn folgt weiter dem Weg links.

Konservendosen und Flaschenreste. Ganz im Hintergrund die Bergkette des Langen Heinrich, davor endet in 14 Kilometer Entfernung
am Swakop-Rivier die Wasserbahn bei Riet.

Ein letzter Blick zurück Richtung Station Jakalswater. Etwas Bahndamm ist im Vordergrund erahnbar.

Erste Kleineisenteile dieser Stichstrecke.

Bei km: 2,2 war die heutige Farm "Wüstenquell", die die Wasserbahn nun durchquert, erreicht. Blick Jakalswater. Nur 150 Meter verlief die Wasserbahn
am heutigen Haupthaus, in dem man auch einige gesammelte Überbleibsel und Fundstücke vergangener Zeiten finden kann, vorbei. 06.Dezember 2013.
Weitere Informationen zu "Wüstenquell" mit Übernachtungsmöglichkeiten findet man auf http://www.wustenquell.com/.

Bei km:4,2 der Bahndamm in Blickrichtung Modderfontein/Riet.

Eine erstaunliche Menge Kleineisenteile war auch hier zu finden.

Blick Jakalswater.

Unten im Bild der ehemalige Gleisverlauf nach links gen Modderfontein. Die ansonsten weggerosteten Überbleibsel von 3 Schwellen sind erahnbar.

In diesem kleinen Einschnitt schwenkte die Wasserbahn nun nach Süden. Der Lange Heinrich liegt in gut 20 Kilometer Entfernung.

Weitere Bahnutensilien nebst einem Stück Kohle an der Strecke.

Blick Jakalswater mit dem Bahndamm neben der Pad.

Wenig weiter Blick Modderfontein, km: 4,8.

Dann verliert sich die Spur ein wenig, verläuft entlang eines Riviers auf einen guten Kilometer Bahnstrecke.

Vor Modderfontein verläßt der ehemalige Streckenverlauf das durchfahrene Rivier. 03.Dezember 2016.

Dann ist Modderfontein bei km: 7,2 erreicht. Diese Quelle ist circa 250 Meter westlich von dem nach Riet weiterführenden Bahndamm entfernt.
Inwieweit Modderfontein mit einem direkten Gleis angebunden war, ist mir unbekannt.

Details des Brunnens. 07.Dezember 2013.

Schwellenrest in Modderfontein. Hinten Ruinen nur ein paar dutzend Meter vom Brunnen entfernt.

Die Gebäudereste samt Hinterlassenschaften vergangener Zeiten oberhalb der Wasserstelle.
Im Jahr 2013 war das einst von Campern genutzte Sanitär-Gebäude unten direkt neben dem Brunnen ohne Nutzung.

Heute ist die Baulichkeit zum Chalet "Zebra Outpost" umgebaut, in welches man sich einmieten und weitab jeglicher Zivilisation
die Einsamkeit der Wüste geniessen kann. Der Brunnen links. 03.Dezember 2016.
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