Spremberger Stadtbahn
Spremberger Stadtbahn / Kohlebahn
1435 mm / 1000 mm
3,25 km / 25 km
Spremberg Hbf - Spremberg Stadt / 1435 mm / 3,25 km / 21.01.1898 - 15.10.1932
Spremberger Stadtbahn / 1000 mm / 10 km / 21.01.1898 - 31.12.1956
Kohlebahn / 1000 mm / 15 km / 21.01.1898 - 1953
Besuche vom 16.& 20.Juni 2002.

Spremberg Hbf - km 0,00
Der Hauptbahnhof an der Staatsbahn Cottbus - Görlitz. Der Güterverkehr ist eingestellt.
Einst starteten hier die Züge der regelspurigen Stadtbahn in die 3 km entfernte Stadt.
Die für die Anschlüsse an der Meterspur-Stadtbahn bestimmten Güterwagen wurden
hier übernommen. Das Gleis für den Personenverkehr endete auf dem Bahnhofsvorplatz vor
dem Empfangsgebäude. Ab 1925 setzte die Stadtbahn einen Triebwagen ein.

Trasse der regelspurigen Stadtbahn bergab in Richtung Stadt, die nördlich umfahren wurde.
Heute dient sie als Fuß- und Radweg.

Spremberg Stadtbahnhof - km: 3,25 (1435 mm)
Links neben der Cottbuser Straße mit Blick in Richtung Stadt befand sich der Stadtbahnhof
zu Spremberg. Heute stehen hier keine Bahngebäude mehr, sondern Autohäuser und ein
Hallenbad der Stadt.
Die regelspurigen Güterwagen wurden hier auf die Rollböcke der meterspurigen Stadtbahn
aufgebockt, damit diese in die Fabriken zugestellt werden konnten.
Von 1907 bis 1947 gesellte sich etwas weiter nördlich die von der DR betriebene "Westbahn"
Proschim-Haidemühl - Spremberg-West hinzu. Nach Stillegung der Regelspur-Stadtbahn 1933
übernahm die Westbahn die gesamte Zufuhr der Güterwagen für die Schmalspurbahn.

Die Westbahnstraße. Hier befanden sich die ersten Anschlüsse der Meterspurbahn. Im Vordergrund
kreuzten regel- und schmalspurige Stadtbahn, um rechts in den Stadtbahnhof einzufahren.

Der Gleisrest in der Leipziger Straße. Die Verlängerung ist die Zeppelinstraße.
An der Ampel nach rechts geht es in die Cottbuser Straße zum Stadtbahnhof.

Blick Norden entlang der Gartenstraße, wo einst Gleise lagen. Hinter der Gaststätte
"Kleine Sonne" zweigt die Leipziger Straße mit dem Gleisrest ab.
Das Hotel "Zur Sonne" jedoch, in dem am 21.01.1898 die Feierlichkeiten
zur Eröffnung der Stadtbahn stattfanden, befand sich am Marktplatz und wurde bei einem
Bombenangriff im Krieg zerstört.

Hinter dieser Werkseinfahrt in der Gartenstraße liegen noch Gleisfragmente.

Werksanschluß in der Zeppelinstraße.

Ein weiterer Anschluß in der Zeppelinstraße, nur wenige Meter hinter dem Ersten.

Ein Abdruck; Blick zur Berliner Straße 1a-1c.
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